Vergangen, nicht vergessen...

Hier findest du Reviews zu vergangenen Events. Leider gibt es nicht zu jedem Event einen review. Gerne dürfen auch Gäste Rezensionen/Konzertkritiken... schreiben und uns zukommen lassen. Wir werden diese nach Möglichkeit veröffentlichen.

Die Dänen um Ex-Hatesphere Sänger Jonathan Albrechtsen

Derzeit gibt es in der Stadt Basel nicht viele Konzerte. Es herrscht das Sommerloch und entweder besucht man Festivals im Ausland oder ist zu Hause und wartet auf den Herbst, wenn wieder Konzerte anstehen.

Aus diesem Grund freute ich mich darüber, dass wieder ein Metal Konzert in der Stadt Basel stattfand. Und zwar im PurplePark Gundeli in Basel. Dieses Jugendhaus veranstaltet immer wieder Konzerte für kleine Bands und befindet sich direkt hinter dem Media Markt Basel beim Bahnhof SBB...

mehr / Beitrag von Dominic Latscha auf gryphonmetal.ch

Benefizkonzert - Between The Beats

Ziel unserer Projektarbeit war es, ein Konzert zu veranstalten, wobei alle Einnahmen zugunsten eines Schulbauprojekts, der Tesano Schule in Ghana fliessen. Auftreten sollten wenn möglich bekannte, lokale Bands, welche jedoch keine Gage erhalten. Eine weitere Bedingung ist, dass das Konzert in einem Jugi oder Lokal stattfindet, wo wir keine oder nur geringe Mietgebühren zahlen müssen.

Projektdokumentation   von Jakob Ramp und Alain Schnetz

 

Ziel

 

Ziel unserer Projektarbeit war es, ein Konzert zu veranstalten, wobei alle Einnahmen zugunsten eines Schulbauprojekts, der Tesano Schule in Ghana fliessen. Auftreten sollten wenn möglich bekannte, lokale Bands, welche jedoch keine Gage erhalten. Eine weitere Bedingung ist, dass das Konzert in einem Jugi oder Lokal stattfindet, wo wir keine oder nur geringe Mietgebühren zahlen müssen.

Planung

Konzertlokal:

Das erste Jugi, welches wir kontaktierten, war der PurplePark im Gundeli. Da Philipp und Alain die Betreiber des Jugendzentrums bereits kannten, konnte man schnell ein gemeinsames Treffen vereinbaren, um ein persönliches Gespräch zu führen und einige Fragen zu klären.

Das Team des PurpleParks war vom Projekt begeistert und so konnten wir uns bereits am selben Nachmittag mit ihnen auf ein Datum (13. November 2010) einigen, an welchem das Benefizkonzert stattfindet sollte. Mietkosten wurden keine erhoben. Durch die Offenheit der Jugibetreiber konnte all dies an nur  einem Nachmittag geklärt werden.

Bands:

Wir einigten uns darauf, vier Bands zu engagieren, welche ein Set von 45min spielen sollten. Daraufhin schrieben wir verschiedene, uns bekannte Bands an, ob sie Lust hätten, an unserem Benefizkonzert aufzutreten. Zugesagt haben uns InBalkon, The Dons und Whyzz. Weil es somit aber erst 3 Bands waren und wir mit vier gerechnet haben, hat die Band Amorph, in der auch Alain und Philipp sind, sich bereit erklärt, als vierte Band aufzutreten.

Sponsoring:

Parallel zu den Bands suchten wir noch einen Sponsor, der uns Getränke gratis zur Verfügung stellen könnte. Jakob hat deshalb mit der Firma Feldschlösschen Kontakt aufgenommen. Der zuständige Verteiler klang sehr interessiert und hilfsbereit. Daraufhin sendeten wir ihm eine Mail mit allen Details zur Benefizveranstaltung. Der Verteiler bot uns ein grosszügiges Getränke-Sponsoring an, dessen Erlös vollumgänglich an das Projekt ging.

Werbung:

Damit ein Konzert erfolg hat, ist eine gute Werbestrategie unumgänglich. Da wir nun alle Bands, Zeit und Ort hatten konnte Pugan für uns einen Flyer entwerfen. Den Flyer (1000 Stück) liessen wir bei einer kleiner Firma aus Basel drucken und stellten ihn ebenfalls in digitaler Form ins Internet (u.a. Facebook) und verschickten ihn per Email. Die 1000 gedruckten Flyer haben wir am letzten PA-Nachmittag vor dem Konzert, in der Stadt und an die teilnehmenden Bands verteilt.

Arbeitsteilung:

Am letzten PA-Nachmittag vor dem Konzert haben wir die Klasse in Teams aufgeteilt, welche in verschiedenen Bereichen tätig waren. Zwei Gruppen à je 3 Personen waren für die Bar zuständig, drei Gruppen à zwei Personen für die Kasse und zusätzlich planten wir noch drei Springer ein, welche überall dort halfen, wo gerade Hilfe benötigt wurde.

Ausführung

 

Am Samstag Nachmittag um 16:00 Uhr haben wir uns mit den Bands im PurplePark getroffen. Zusammen mit dem PurplePark Team haben wir die Bühne, Instrumente und Soundanlage aufgestellt, sowie die Kühlschränke aufgefüllt. Um 19.30 Uhr trafen alle Leute aus der Klasse ein, welche am Abend mithelfen wollten. Es gab ein kurzes Coaching von Ines, worauf sie achten mussten und an wen sie sich wenden sollten, falls Probleme auftauchen.
Die Türöffnung war auf 20:00 Uhr gesetzt. Um 20:30 Uhr waren bereits ca. 100 Gäste vor Ort. Im Verlaufe des Abends füllte sich der Konzertsaal schnell und die Stimmung war hervorragend. Es kam zu keinen Zwischenfällen und der Abend war insgesamt als sehr zufriedenstellend zu beurteilen.

Ergebnisse und Reflexionen

 

Unser selbst gestecktes Ziel haben wir übertroffen. Der gesamte Anlass war ein immenser Erfolg. Wir konnten 300 BesucherInnen verzeichnen und einen grandiosen Reingewinn von 2'200 Franken, welchen wir zugunsten der Tesano Schule in Ghana erwirtschaften konnten.

 

 

 

 

 

 

 

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Purple Metal International 30.1.2010

Am Anfang war das Wort, und das Wort war eine Anfrage.

Eine holländische Band im PurplePark? Geht das überhaupt?

Es ging - und wie!

Allerdings brauchten wir lokale Bands, damit das Ganze funktioniert, so viel war klar. Sonst kommt ja keiner. Da wurde das Team seinen heiligen Prinzipien mal untreu und bemühte sich nach Kräften, ebensolche zu finden und davon zu übereugen, dass sie das unbedingt wollen. Dank Céline, die just in diesem Moment ihr Praktikum begann, gelang uns das schliesslich auch.

 

Die örtlichen Helden hiessen Worse to Come und Coilcry und machen selber böse Musik mit viel verstärkten Saiten und schnellen Drums. Sie waren bereit, den Event für ihre zukünftigen Freunde aus den flachen Landen auszurichten. Die eingeladene Band hiess Don't Mention The War und bezeichnet ihr Genre als Experimetalpunk, was wenig aussagt aber viel verspricht.

 

Bereits Coilcry sorgten mit hochwertigem Metal für Begeisterung beim Publikum, Worse To Come heizten noch weiter ein, der Raum begann zu kochen und die Leute auf obskure Weise sich zu bewegen. Sie schienen ihrem Namen alle Ehre zu machen - danach konnte es wohl nur noch schlechter kommen.

 

Vielleicht aufgrund dieser Annahme, oder einfach weil viele Bauern da waren, die nur fressen was sie kennen, mussten die Holländer mit weniger Publikum auskommen. Dies schien ihnen jedoch nichts anhaben zu können, sie bauten gleich zu Beginn massiven Druck auf und der Frontmann offenbarte seine ganze wahnsinnige Energie.  Nach kurzer Zeit begriffen auch die Zuschauer, was da passierte und es gab kein halten mehr. Der Raum kochte nicht nur, er stand unter Dampfdruck!

 

Allen, die frühzeitig gegangen sind, sei bloss folgendes gesagt: ihr seid völlig und total selber schuld!

 

 

 

 

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So leer hier?

...es ist nicht zuletzt an euch, diesen Bereich zu füllen. Kurze Texte, Bilder etc. gerne an uns!..